Breitensport Teste

Breitensport-Tests sind zur Förderung des Breitensportes im Eistanzen gedacht. Sie dienen nicht primär zur Qualifikation der Kandidaten für die Teilnahme an Schweizer Meisterschaften. Für dessen Bewertung wird daher klar eine Unterscheidung zu jener der Nationalen Tests gemacht.

Ziel der Breitensport-Tests ist es Eistänzern, die keinen Spitzensport betreiben, eine Möglichkeit zu bieten sich bestimmte Ziele zu setzen und diese zu erreichen.

Breitensport-Tests SEV im Eistanzen sind unterteilt in:

Eistanztest 6. Klasse (Inter-Bronze)

Pflichttänze: Fourteenstep, Foxtrot, European Waltz.


Eistanztest 5. Klasse (Bronze)

Pflichttänze: Rocker Foxtrot, American Waltz, Tango.

Eistanztest 4. Klasse (Inter-Silber)

Pflichttänze: Starlight Waltz, Quickstep, Blues.

Eistanztest 3. Klasse (Silber)

Pflichttänze: Viennese Waltz, Kilian, Paso Doble, Argentine Tango.

Eistanztest 2. Klasse (Inter-Gold)

Pflichttänze: Westminster Waltz, Austrian Waltz, Rhumba, Cha-Cha Congelado, Silver Samba.

Eistanztest 1. Klasse (Gold)

Pflichttänze: Ravensburger Waltz, Golden Waltz, Yankee Polka, Tango Romantica.

Originaltanz: Gemäss den zum Zeitpunkt des Tests gültigen ISU-Regulations und Communications.

Folgende Punkte gelten als Richtlinie zu den Anforderungen an einen Kandidaten eines Breitensport-Tests:

  • Um einen Breitensport-Test zu bestehen, sollte ein Kandidat prinzipiell zeigen, dass er die Pflichttänze technisch korrekt vorführen kann. Dies ist der Fall, wenn die Genauigkeit der Schritte, der Tanzhaltungen (bei Paarweiser Vorführung) und der Tanzbewegungen gemäss gültigem „ISU Handbook Ice Dancing” mehrheitlich korrekt zum Takt der Musik eingehalten werden. Ein paar kleine Fehler sowie einzelne Hautfehler (Major errors) in besonders fordernden Abschnitten des Pflichttanzes sind zulässig, sofern sie nicht systematisch vorkommen. Ebenfalls muss die Form des Spurenbildes bei jeder Sequenz eingehalten werden (keine Verschiebung).
  • Um für die Wertung der Breitensport-Tests nach ISU Judging System die selben „Marking Guide for GOE for Sections for Compulsory Dances“ der ISU anwenden zu können, werden für die Breitensport-Tests zu jedem Abschnitt jedes Pflichttanzes max. zwei Hauptfehler (Major errors) definiert. Alle anderen Fehler werden für die Anwendung der „Marking Guide“ für die GOEs als Nebenfehler (Minor errors) betrachtet.
  • Für die Breitensport-Tests welche sowohl paarweise wie auch einzeln vorgeführt werden können werden nur die zwei Components Skating Skills & Timing bewertet. Auf die Bewertung von Performance sowie Interpretation wird verzichtet um eine Einzelvorführung gegenüber einer paarweisen Vorführung nicht zu benachteiligen.
  • Die Eigenschaften des Stiles (Körperhaltung, Kniebewegung, Spielbeinführung), des Flusses (tiefe, weiche, saubere und sichere Kannten) und bei Paarweiser Vor-führung jene des Zusammenspiels und der Einheit des Paares (Entfernung der Partner, übereinstimmende gleichmässige Bewegungen, die Fähigkeit des Herren die Dame zu führen sowie jene der Dame sich führen zu lassen) können sich für einem Kandidaten bei einer guten Vorführung positiv sowohl für die GOEs wie für die Skating Skills Components auswirken. Das fehlen dieser Eigenschaften kann aber an sich nicht kein Grund zum nicht bestehen eines Breitensport –Test sein.