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Kunstlauf - Allgemeine Termine

Rückblick Europameisterschaften Ostrava

Ostrava Euro Champs 25 29Alle Ergebnisse und Details



Sechs Läuferinnen und Läufer haben an der EM in Ostrava die Schweiz vertreten. Yasmine Kimiko Yamada und Stéphane Walker in den Einzelkonkurrenzen - Ioulia Chtchetinina und Noah Scherer im Paarlauf und Victoria Manni und Carlo Röthlisberger im Eistanz. 

Mit Platz 17 hat Stéphane Walker für das beste Schweizer Ergebnis gesorgt.

Stéphane Walker egalisiert mit Rang 17. sein bislang bestes EM-Resultat

WalkerEM

Nach einer gerade kurierten Fußverletzung, hatte sich Stéphane Walker (Sion) am Freitag mit Rang 19 im Kurzprogramm einen Startplatz für die Kür am Samstag gesichert.

Er präsentierte in seinem gefühlvoll gelaufenen "Purple Rain"-Programm zu Beginn einen Dreifachaxel, gefolgt von einem Dreifachlutz.

Für Schönheitsfehler bei der Landung und einen gerade noch verhinderten Sturz, gab es von den Preisrichtern allerdings Abzüge in der Ausführung. Die geforderte Sprungkombination aus einem Dreifachflip und einem Doppeltoeloop ergänzte die geforderten Sprungelemente. Highlights waren einmal mehr auch die kreativen Pirouetten. 

WalkerEM2Zufrieden war der Schüler von Franca Bianconi mit seinem Auftritt nicht. Dennoch war er nach dem Kurzprogramm mit 62,86 Punkten und Platz 19, um 3 Plätze besser klassiert als im Vorjahr. Von 36 Läufern hatten sich die besten 24 für die Kür qualifiziert.

Video Kurzprogramm

Am Tag darauf eröffnete Stéphane Walker mit der Startnummer 1 die Kürkonkurrenz der Herren.

Die letzte Pirouette seiner Kür war gerade fertig gedreht, da begann der Schweizer Meister auch schon über das ganze Gesicht zu strahlen.

"Es war so schön", freut sich Stéphane Walker nach dem Wettkampf. " Ich war einfach so froh das erleben zu dürfen. Eine fehlerfreie Kür ist für mich im Training ja etwas Alltägliches, aber es hier an der EM, nach einer verpatzten Kurzkür zeigen zu können...just amazing."

WAlkerKuerEM2017

Elegant und gefühlvoll laufend, hatte der 26jährige mit seinem Programm überzeugt. Acht makellose Dreifachsprünge zählten zu den technischen Highlights, ebenso wie die mit Zusatzpunkten belohnten Pirouetten.

"Ich war überglücklich", erzählt der Schweizer Meister danach. "Für mich war das, als hätte ich irgendwie Olympiagold gewonnen. Jeder, der meine Geschichte kennt, kann das nachvollziehen, denke ich. Ich habe am Ende versucht so lange auf dem Eis zu bleiben wie nur möglich, um möglichst viele Eindrücke speichern zu können."

Die starke Leistung aus der Kür wurde mit 133,88 Punkten und Platz 15 in diesem Wettkampfteil belohnt. Im Gesamtklassement konnte sich Stéphane Walker dadurch um 2 Plätze auf Rang 17 verbessern.

 Video Kür - Gruppe 1

Europameister wurde zum 5. Mal in Folge der Spanier Javier Fernandez. Silber gewann der Russe Maxim Kovtun, Bronze sein Landsmann Mikhail Kolyada.

EM Premiere für Yasmine Kimiko Yamada

Yasmine YamadaOstravaZum Auftakt der Europameisterschaften hatten zuvor bereits die Damen ihre Kurzprogramme präsentiert. 

Yasmine Kimiko Yamada (EC Zürich) lief mit der Startnummer 15 - nur die besten 24, der insgesamt 34 Läuferinnen, sicherten sich einen Startplatz für die Kür. 

Video Kurzprogramm 

Zu Programmbeginn zeigte sie eine Kombination aus Dreifachtoeloop und Dreifachtoeloop, stürzte aber beim leicht unterrotierten zweiten Sprung.

Auch beim dreifachen Rittberger gelang ihr keine perfekte Landung.

YasmineYamadaOStrava2Pluspunkte für die Ausführung gab es dann aber für das dritte geforderte Sprungelement, den Doppelaxel. Zusätzliche Punkte erhielt sie zudem für die Ausführung der Pirouetten. Im Gesamtklassement belegte sie mit 42,33 Punkten Rang 27. 

Etwas mehr als 3,5 Punkte fehlten letzlich zur Qualifikation für die Kür.

"Es war eine sehr gute Erfahrung für mich“, resümiert sie hinterher. „Ich bin sehr dankbar für Erlebnisse wie diese. Ich kann viel lernen und mitnehmen. Es ist nicht wie geplant gelaufen, aber trotzdem bin ich optimistisch für den Rest der Saison.“

Die Russin Evgenia Medvedeva verteidigte erfolgreich ihren Titel. Anna Pogorilaya, ebenfalls aus Russland wurde Zweite, Bronze sicherte sich Carolina Kostner aus Italien.

Nur 0,4 Punkte fehlten Chtchetinina/Scherer zur Finalqualifikation im Paarlauf

Screenshot at Jan. 26 01 47 15Es war die EM-Premiere für Ioulia Chtchetinina und Noah Scherer, und sie waren ganz dicht davor, sich den Traum von der Kürqualifikation zu erfüllen - 0,4 Punkte dicht.

Es ist also kaum verwunderlich, dass das Paar mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die EM zurückblickt. „Wir haben unser EM-Debüt sehr genossen“, erzählt Ioulia im Anschluss an die EM. „Es hat uns sehr Spaß gemacht, vor einem so großen Publikum aufzutreten. Dass uns 0.4 Punkte gefehlt haben für die Kür, fanden wir natürlich sehr ärgerlich, aber wir haben wirklich unser Bestes gegeben und gekämpft.“

Am Abend des ersten Wettkampftages, im Anschluss an das Kurzprogramm der Damen, wurden in der Ostravar Arena die 16 besten Paare für den Kürfinal gesucht.

Ioulia Chtchetinina und Noah Scherer zeigten ihr Kurzprogramm als viertes von insgesamt 18 Paaren.

Video Kurzprogramm

Screenshot at Jan. 26 01 45 47Sie eröffneten ihr Programm mit einem Dreifachtwist, gefolgt von einem Dreifachtoeloop, bei dessen Landung Ioulia aufs Eis fassen musste.

Die gute Präsentation und choreografische Details kamen beim Publikum gut an. Die geplanten Elemente gelangen ihnen, aber ein paar Abzüge für die Ausführung, wie beispielsweise beim dreifachen Wurfsalchow, verhinderten den Einzug in den Kürfinal. 

Für ein insgesamt gelungenes EM-Debüt, erhielten die Schweizer Meister 47,52 Punkte (Saisonbestleistung) und klassierten sich damit auf Rang 17. 

„Das war das beste Kurzprogramm der Saison an einem internationalen Wettkampf“, schaut das Paar auf seine Leistung zurück. „Wir sind durch all die Spitzenläufer, die wir hautnah miterlebt haben, umso motivierter hart weiterzuarbeiten und Fortschritte zu machen, um auch unsere Kür an den großen Wettkämpfen präsentieren zu dürfen.“

Europameister sind Evgenia Tarasova und Vladimir Morozov aus Russland. Auf Platz 2 liefen Aliona Savchenko und Bruno Massot (Deutschand) , Dritte wurden Vanessa James und Morgan Cipres aus Frankreich.

Victoria Manni und Carlo Röthlisberger belegen bei ihrer ersten EM-Teilnahme Platz 25

VictoriaCarloEMDie Schweizer Eistanzmeister überzeugten mit einem gelungenen Meisterschaftsdebüt.

Der Sprung unter die besten 20, von insgesamt 30 Paaren, blieb dem in dieser Saison neu formierten Paar trotzdem vorerst verwehrt.

„Der Wettkampf war großartig für uns“, blickt Victoria Manni auf dem Kurztanz zurück. „Wir waren so begeistert, an so einem Event zu laufen. Wir sind glücklich und stolz wie wir gelaufen sind – wir haben das Beste gezeigt, was wir machen konnten.“

Victoria Manni und Carlo Röthlisberger (Lugano) präsentierten den Zuschauern und dem Preisgericht einen leidenschaftlich und ausdrucksstark gelaufenen Kurztanz. 

Video Kurztanz

Es gelang ihnen ein fehlerfreies Programm, in dem unter anderem die Twizzles und die Hebung zusätzliche Punkte für die Ausführung erhielten. Ein kleiner Wermutstropfen, die Level. „Leider haben wir für die Hebung und die Twizzles nicht die Levels erhalten, die wir erwartet hatten und die wir auch in der Saison schon erhalten haben“, konstatierte das Paar nach dem Blick auf die Benotung der Elemente.

VictoriaCarloEM2017Mit 47,19 Punkten belegten sie am Ende Platz 25. Die erste gemeinsame EM soll nach allem, was sie dort erleben und lernen konnten, auf keinen Fall die letzte gewesen sein.

„Wir danken allen Helfern hier in Ostrava, die das zu so einem großartigen Event gemacht haben“, war ihnen kurz vor der Rückfahrt noch wichtig zu erwähnen. „Natürlich danken wir auch unserem Team und unseren Familien, die uns unterstützt haben, die uns alles bedeuten. Wir können es kaum erwarten wieder mit der Arbeit im Training anzufangen.“

Zum dritten Mal in Folge holten Gabriella Papadakis  und Guillaume Cizeron aus Frankreich den EM-Titel. Anna Capellini und Luca Lanotte aus Italien wurden Zweite, Bronze gab es für Ekaterina Bobrova und Dmitri Soloviev aus Russland. 

 

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