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Patinage Artistique - Planning général

Titel und Medaillen an den Schweizer Meisterschaften Elite im Eiskunstlauf und Eistanz 2018 sind vergeben

Im Patinoire du Littoral von Neuchâtel wurden vom 14.-16. Dezember die nationalen Meisterschaften der Elite im Eiskunstlauf und Eistanz ausgetragen. Zusätzlich sind die Meister im Eistanz bei den Junioren gekürt worden.

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Ein großer Dank gilt den Organisatoren vom CP Neuchâtel, die gemeinsam mit den Verantwortlichen von Swiss Ice Skating, für einen bestens organisierten Wettkampf gesorgt haben, an dem sich Athleten, Trainer und Zuschauer außerordentlich wohlfühlen konnten.

16 Damen, 8 Herren, 1 Paarlauf-Paar und 2 Eistanzpaare haben sich zum nationalen Saisonhöhepunkt den Preisrichtern gestellt und einen spannenden Wettkampf gezeigt.

DAMEN

Bei den Damen hat sich Alexia Paganini (Winterthurer SC) bei ihrem ersten Start an Schweizer Meisterschaften den Titel sichern können.

PaganiniFreeFoto: © Albert René Kolb

„Ich kann es noch gar nicht richtig glauben“, sagt die neue Meisterin kurz nach dem Wettkampf.„Es ist eine Ehre gewesen hier zu laufen und dann auch gut genug gewesen zu sein für den Sieg freut mich sehr.“  Die sechzehnjährige lag bereits nach dem Kurzprogramm knapp in Führung, konnte diese aber in der Kür noch deutlich ausbauen. Im Kurzprogramm hatten Alexia Paganini und Yasmine Yamada eine Kombination aus Dreifach-Toeloop und Dreifach-Toeloop präsentiert, in der Kür aber zeigte keine Dame eine Kombination aus zwei Dreifachsprüngen. „Was ich in Neuchâtel zeigen konnte, war nicht meine Bestleistung“, so Alexia Paganini hinterher, „aber ich habe gekämpft und werde nun weiter trainieren, um für die nächsten Wettkämpfe noch besser und auf dem Höhepunkt meines Lesitungsvermögens zu sein.“

Yoonmi Lehmann (CP Lausanne Malley) gewann wie im Vorjahr die Silbermedaille. Nach dem Kurzprogramm noch auf Rang 3 liegend, lief sie mit der zweitbesten Kür des Tages auf den 2. Schlussrang. „Ich bin mit viel Selbstbewusstsein  an die Meisterschaft gekommen“, erklärt die 16jährige nach der Siegerehrung, „ich wollte einen Platz auf dem Podium und war nach dem Kurzprogramm mit Platz 3 recht zufrieden. Ich wusste, dass Alexia und Yasmine sehr starke Läuferinnen sind und wollte unbedingt Platz 3 halten. Dann habe ich eines der besten Programme in dieser Saison gezeigt und darf mich nun über Platz 2 freuen.“

Yasmine Yamada (EC Zürich), die Titelverteidigerin, hatte im Kurzprogramm noch mit ihrer Dreifach-Dreifach-Kombination brilliert und lag nur etwas mehr als 1 Punkt hinter Alexia Paganini auf Platz 2. In der Kür unterliefen ihr dann Fehler, so dass es am Ende diesmal Bronze wurde.

PodiumDamen2018

v.l.n.r. Yoonmi Lehmann, Alexia Paganini, Yasmine Yamada             Foto: © Albert René Kolb

Ergebnisse und Details

HERREN

Bei den Herren ist Stéphane Walker (CP Sion) der alte und neue Schweizer Meister.

Nachdem er in Oberstdorf bei der Vergabe der letzten Quotenplätze für die in Olympischen Spiele leer ausgegangen war, hat für den nun fünffachen Meister ein neuer Lebensabschnitt begonnen. „Ich habe nun eine Praktikumsstelle und sammle Erfahrungen in der Berufswelt“, berichtet Stéphane Walker. „Ich habe nach Oberstdorf zwei neue Programme einstudiert und mich im Kurzprogramm noch ein wenig selbst unter Druck gesetzt. In der Kür konnte ich völlig befreit laufen und neben den technischen Elementen, vor allem meinen Gefühlen freien Lauf lassen.“

WalkerFree

Nach einem fehlerhaften Kurzprogramm erhielt er für seine Kür dann die Bestnote des Tages. „Natürlich war auch der Dreifach-Axel geplant, aber dann wurde er doppelt“, so der 26jährige. „Ich freue mich jetzt erst einmal auf die Festtage und einen kleinen Showauftritt, den ich mit Kindern in Brig einstudiert habe und dann habe ich die Limite für die EM und die WM und werde hoffentlich selektioniert.“

Nicola Todeschini (CP La Chaux-de-Fonds) schaffte mit Silber schon zum 4. Mal den Sprung auf das Meisterschaftspodest. „Der Stresslevel war hoch“, berichtet der 20jährige hinterher. Titelverteidiger Stéphane Walker, nach dem Kurzprogramm noch Vierter,  hatte in der Kür eine hohe Punktzahl vorgelegt. Trotz einer großartigen kämpferischen Leistung von Nicola Todeschini war diese aber nicht zu überbieten. „Ich hatte auf mehr Punkte für die technischen Elemente gehofft. Ich weiss, ich kann mehr zeigen und werde das auch tun“, resümiert er seinen Wettkampf. „Ich bin aber sehr zufrieden mit Silber. Für mich ist diese Silbermedaille wie Gold. Keiner, außer mir, hat hier 3 Dreifach-Axel im gesamten Wettkampf gezeigt. Der zweite Dreifach-Axel in der Kür war auch noch im zweiten Teil des Programms, darauf bin ich sehr stolz.“

Lukas Britschgi (ES Frauenfeld) gewann an den diesjährigen Meisterschaften Bronze. Ganze 0,5 Punkte fehlten ihm auf den Zweitplatzierten Nicola Todeschini. Nach dem Kurzprogramm lag der 19jährige noch in Führung, hatte mehr als 2 Punkte Vorsprung vor Todeschini. „Mit meinem Kurzprogramm und dem Platz bin ich zufrieden“, sagt er nach der Meisterschaft. „In der Kür haben meine Nerven dann nicht mitgespielt. Die 2 Stürze haben mich aus dem Rhythmus gebracht und es war schwer wieder reinzukommen. Ich bin aber stolz auf die Punktzahl für die technischen Elemente im Kurzprogramm. Ich hatte noch nie eine so hohe Punktzahl und es hätte, wenn der Wettkampf für die Quali zählen würde, als WM-Limite gereicht. Das gibt mir auf jeden Fall Selbstvertrauen für die nächsten internationalen Wettkämpfe.“

PodiumHerren2018

v.l.n.r. Nicola Todeschini, Stéphane Walker, Lukas Britschgi                Foto:©Albert René Kolb

Ergebnisse und Details     

PAARLAUF

Im Paarlauf heißen die Meister 2018 Ioulia Chtchetinina und Mikhail Akulov (CP La Chaux-de-Fonds).

ChtchetininaAkulov                                                                                                    Foto ©Albert René Kolb

„Dafür, dass wir erst seit gut 4 Monaten als Paar zusammen auf dem Eis sind, sind wir recht zufrieden mit der Leistung“, fasst Ioulia Chtchetinina den ersten gemeinsamen Meisterschaftsauftritt zusammen. „Wir konnten hier keine fehlerfreien Programme zeigen, aber wir sind stolz, dass wir letzte Woche in Zagreb die Punkte für eine WM-Teilnahme erzielt haben. Wir sehen also, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Nach verletzungsbedingter Absage von Alexandra Herbrikova und Nicolas Roulet hatten sich Chtchetinina/Akulov konkurrenzlos den Preisrichtern präsentiert. „Würfe und Sprünge sind eigentlich unsere Stärke, haben aber hier nicht ganz nach Wunsch funktioniert. Wir hoffen, wenn wir für die EM selektioniert werden, dass es da dann besser gelingt.“

Ergebnis und Details

EISTANZ

Neue und alte Meister im Eistanz sind Victoria Manni und Carlo Röthlisberger (CP Biasca).

ManniRoethlisberger                                                                                                   Foto ©Albert René Kolb

„Nach Victorias Fußverletzung sind wir froh, dass wir hier zwei saubere Programme laufen konnten“, erzählen die beiden Eistänzer nach dem Wettkampf. „Wir trainieren seit September mit unserer neuen Trainerin Barbara Fusar Poli in Mailand und merken, wie wir im Saisonverlauf jetzt immer besser werden. Im Kurzprogramm haben wir hier eine neue Bestleistung erzielt.“

Victoria Manni und Carlo Röthlisberger liefen konkurrenzlos zu ihrem zweiten gemeinsamen Titel. „Als nächstes gehen wir zu den Bavarian Open und zu einem Wettkampf in Egna (ITA). Wir hoffen uns da für die WM qualifizieren zu können."

Ergebnis und Details

EISTANZ JUNIOREN

Schweizer Meister im Eistanz bei den Junioren wurden Cindy-Lilli Zimmerli und Volodymyr Nakisko (Bülacher EC).

ZimmerliNakisko

 

Nach Platz zwei an den letzten Meisterschaften liefen sie diesmal ohne Konkurrenz. 

„Leider haben wir uns nicht so optimal auf die Meisterschaften vorbereiten können“, erzählt Cindy-Lilli Zimmerli. „Ich war krank und wir haben kaum trainieren können. Dafür war es ganz ok. Die Kür gelang uns ohne größere Fehler und das macht uns schon recht zufrieden.“

Ergebnis und Details

 

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